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Behandlungsablauf

 

"Finde die Läsion, behebe sie und lasse der Natur ihren Lauf"

-Andrew Taylor Still-

Erstanamnese

Die Erstbehandlung nimmt etwa 1,5 bis 2 Stunden in Anspruch. Nachdem ich mich Ihnen und Ihrem Pferd vorgestellt habe, beginne ich mit einer ausführlichen Anamnese. Die Haltungsform, die Fütterung, das Training, alte Verletzungen oder besondere Vorkommnisse in der Vergangenheit des Pferdes können mir bereits wichtige Hinweise auf die Ursache des Problems geben.

An eine Ganganalyse im Schritt an der Hand und in allen drei Grundgangarten an der Longe oder unter dem Reiter (sofern möglich), schließt sich dann das Abtasten des gesamten Pferdekörpers an. Hierbei achte ich auf Auffälligkeiten wie Verdickungen, Verhärtungen oder Wärmeunterschiede. Danach folgt die Testung sämtlicher Gelenkstrukturen auf Bewegungseinschränkungen.

Ebenfalls kontrolliere ich gerne das Equipment Ihres Pferdes, insbesondere den Sattel. Denn oftmals bereitet ein unpassender Sattel mehr Probleme, als man sich vorstellen kann.

 

Dry-Needling

Bei Bedarf beginnt die Behandlung mit dem Setzen einiger Nadeln, zum Abbauen oder Auflösen von schmerzhaften Verspannungen in der Muskulatur (Triggerpunkte).

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Osteopathie am Pferd

In der weiteren Behandlung werden die aufgespürten Läsionen mit sanften Handgrifftechniken der Osteopathie weiter gelöst und mobilisiert. Die physiologische Beweglichkeit soll direkt nach der Behandlung bereits verbessert sein, die Selbstheilungskräfte des Pferdes werden aktiviert und ermöglichen ihm die neu gewonnenen Bewegungsmuster zu festigen, sodass das Pferd nachhaltig gestärkt aus der Behandlung hervor geht.

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Im Anschluss sind Sie gefragt

Nach der Behandlung findet ein Abschlussgespräch statt, in dem ich Ihnen alle wichtigen Informationen mit auf den Weg gebe und bei Bedarf auch einen Trainingsplan erstelle.

Meistens sollten Sie Ihrem Pferd, je nach Ablauf der Behandlung, bis zu 72 Stunden Zeit geben, um sich mit dem neuen Körpergefühl vertraut zu machen. Es braucht nach der Behandlung Zeit, um sich mit dem eigenen Körper auseinander zu setzen. Dazu sollte ihm möglichst viel freie Bewegung auf der Weide oder auf dem Paddock ermöglicht werden.